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Wulf Aschenborn, Düsseldorf, Hafen Reisholz, Reisholzer Werftstrasse 75, Künstler, Maler, Öl auf Leinwand design + webmaster: http://www.gatosite.de "Ene, mene, muh, und aus bist du." Der längst vergessene Reim aus Kindertagen kommt einem unwillkürlich wieder in den Sinn, wenn man derzeit der Orangerie von Schloss Rheda einen Besuch abstattet...Es sind kleinformatige Bilder, die der promovierte Kunsthistoriker aus Karlsruhe mit Wohnsitz und Atelier in Düsseldorf zeigt. Profane Versatzstücke einer Kindheit, die - seltsam verfremdet - wie ein Tribut wirken, den man dem Erwachsenwerden zu zollen hat. Viele Motive stammen aus simplen Malbüchern. Einfache Figuren und Szenen, die Aschenborn mit grösster linearer Präzision in Öl manifestiert...Wie erstarrt wirken die Figuren, obwohl Aschenborn sie mitunter als eine Art Pop-Archetypen comicartig aneinander reiht. Eine Diskrepanz, die Spannung erzeugt. Damit nicht genug, verwendet der Maler...ausser plakativ wirkenden Illustrationen aus dem Kindermalbuch auch noch Ausstechformen für Plätzchen. Symbolträchtig arrangiert er sie in genau abgezirkelte Farbfelder. Wie mit dem Lineal gezogen wirken dabei die Abtrennung der unterschiedlichen, ausgesprochen sauber und akkurat erscheinenden Flächen. Eine heile, aber sterile Welt, die den Dingen ihren (In-)Halt nimmt. Dazu die Kuratorin der Ausstellung, Melanie Körkemeier: "Aschenborn bringt Dinge, die man gemeinhin als Anti-Kunst verachtet, in einen neuen Kunstkontext". Pressetext zu den Arbeiten, anlässlich der Ausstellung: "Must I paint you a picture?" in Rheda-Wiedenbrück, 3.-30.6.2004. Aus: 'Die Glocke', Rheda-Wiedenbrück, Juni 2004.